Personenlifte

Das Kind beim Namen zu nennen, ist bei dem Personenlift gar nicht so einfach, wird er doch mit so verschiedenen Bezeichnungen in Verbindung gebracht. Ob er nun "Senkrechtlift", elektrische Vertikalarbeitsbühne" oder gar "Hub-Mobil" genannt wird, seine Aufgabe ist stets die gleiche: er soll Lasten nach oben bringen. Dabei muss er gewissen Ansprüchen gerecht werden. Es beginnt bei seinen Maßen. Das Zauberwort heißt hier Standardtür. Dort muss er durchpassen, sonst gibt es Probleme. Außerdem muss er flexibel sein, auch auf engstem Raum seine Aufgaben erledigen können und schwer zugängliche Orte erreichen können. Er sollte auch nicht zu viel Eigengewicht auf die Waage bringen, denn um ihn schnell und einfach zu seinem Einsatzort transportieren zu können, ist eine gewisse Leichtigkeit fördernd. Neben dem Eigengewicht muss auch die Bedienung des Personenliftes leicht sein. Und genau diese Eigenschaften sind für Personenlifts inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden.

Da sie hauptsächlich im Innenbereich eingesetzt werden, kommen nicht markierende Reifen dazu, um auch empfindliche Böden zu schonen. Die ganz schweren Lasten stehen für den Personenlift nicht im Vordergrund. Seine Stärke liegt in seiner Kompaktheit und der Flexibilität. So ist zum Beispiel die Arbeit in 10 Meter Höhe und eine Tragkraft von 200 kg optimal, um unter anderen Wartungsarbeiten in Kinos oder Theatern vorzunehmen. Für ganz besondere Einsatzorte gibt es auch besondere Personenlifts. Wenn ausgeprägte Wendigkeit gefragt ist, kommt oft der Personenlift ohne Fahrantrieb (push around) zum Einsatz. Er eignet sich auch dort, wo Lifte mit Fahrantrieb versagen, zum Beispiel wenn es um die Arbeit auf Hänge- oder Parkettböden geht. Weitere Einsatzgebiete sind Einkaufszentren, Baumärkte oder Turnhallen. Spezialisten sind Personenlifts auch dort, wo es zuweilen brisant wird. Besonders wenn Räume oder Hallen abschüssig gebaut sind, ist der Stand des Personenlifts gefragter den je. Die Arbeit im Kino ist dafür das wohl beste Beispiel. Spezielle Personenlifts sind in der Lage, auch diese sportlichen Herausforderungen anzunehmen. Müssen Beleuchtungen ausgetauscht oder Rauchmelder überprüft werden, können diese Lifte durch ihre Konstruktion auch direkt an der Wand oder sogar zwischen den Sitzreihen aufgebaut werden. So ist auch eine Kinodecke von überall aus erreichbar. Für die Arbeit zwischen den Sitzreihen wird ein montierbarer Untersatz verwendet. Dadurch ist eine Überbauung fest montierter Stuhlreihen kein Problem mehr.

Ein weiterer Vorteil dieser spezifischen Personenlifts stellt die Tatsache dar, dass der Einsatz von Gerüsten in den meisten Fällen überflüssig wird. Das hat einen ganz entscheidenden Einfluss auf den Faktor Zeit. Der Aufbau eines Gerüstes, um Wartungs- oder Austauscharbeiten vornehmen zu können, verschlingt in der Regel einen halben Tag. Der Personenlift ist dagegen bereits nach einigen Minuten bereit. In Sporthallen, beim Messe- oder Eventaufbau sind andere Qualitäten gefragt. Hier geht es primär darum, dass die Personenlifts besonders leicht sind. Scherenarbeitsbühnen scheiden hier wegen des verhältnismäßig hohen Eigengewichtes häufig aus. Anders dagegen Personenlifts aus Aluminium. Sie präsentieren sich mit einem Eigengewicht von rund 1.100 kg als effektive Leichtgewichte. Für Arbeiten in Schulen, Büros der Hotels sind aber sogar diese Eigengewichte oft noch zu schwer. Hier stehen Personenlifts zur Verfügung, die sich als äußerst anpassungsfähig erweisen. Personenlifts mit einem Gewicht von knapp 500 kg und einer Tragfähigkeit von rund 150 kg werden überall dort eingesetzt, wo eine ganz besondere Leichtigkeit erwartet wird.