Elektro-Selbstfahrer
Oft wird es dort, wo gearbeitet wird, laut. Aber nicht immer passt das. Für die Arbeit in Schulen oder Museen, aber auch in Einkaufszentren oder Büros ist häufig eine gedämpfte Lautstärke angebracht. Der Elektro-Selbstfahrer bietet sich als Lösung solcher Probleme an, denn er ist leise. Und er schont auch Mensch und Umwelt, denn durch seinen Elektroantrieb entstehen keinerlei Abgase. Sowohl innen als auch außen ist der Elektro-Selbstfahrer gut einsetzbar. Um zum Beispiel hohe Decken zu erreichen, ist er optimal geeignet, um Mensch und Last vertikal in die Höhe zu bringen.
Die Einsatzgebiete des Elektro-Selbstfahrers sind aber deutlich vielfältiger. Wenn der Untergrund fest ist, kann er sowohl außen als auch innen eingesetzt werden. Seine Plattform ist großzügig gestaltet, um Mensch, Material und Werkzeug in die Höhe zu bringen. Unter Zuhilfenahme eines Gelenkteleskops kann der Elektro-Selbstfahrer bis zu 800 kg tragen. Höhen bis über 30 Meter sind dabei kein unüberwindbares Hindernis. Meistens sind Elektro-Selbstfahrer mit umweltschonenden und hochwertigen Batterien ausgestattet. Die Motoren sind oft mit frei wählbaren Drehzahlen ausgerüstet. So wird der Batterieverbrauch in Grenzen gehalten, denn es wird lediglich so viel Energie verbraucht, wie auch tatsächlich benötigt wird. Die Kritik, dass die Batterien von Elektro-Selbstfahrern schnell zur Neige gehen und oft aufgeladen werden müssen, ist Schnee von gestern und nicht mehr zeitgemäß. Das liegt nicht nur an den frei wählbaren Drehzahlen. Die Entwicklung der Batterien ist wahrlich nicht stehengeblieben, so dass hohe Qualität auf hohem Niveau und eine lange Lebensdauer inzwischen selbstverständlich sind. Im Innenbereich fahren Elektro-Selbstfahrer zumeist mit nicht markierenden Reifen. Dadurch werden auch sensiblere Untergründe geschont. Häufig sieht man gar nicht, dass sie da gewesen sind. Die Arbeitsplattform des Elektro-Selbstfahrers mit Scherenbühne kann vollständig von oben bedient werden. Dadurch entfällt das zeitaufwändige Herunterfahren, wenn der Arbeitsplatz gewechselt werden muss. Besonders wenn viele kleinere Arbeiten erledigt werden müssen, ist dies ein nicht zu unterschätzender Aspekt. Im Innenbereich ist es sinnvoll, mit kompakten und kleinen Elektro-Selbstfahrern zu arbeiten. Es gibt die Geräte mit sehr geringem Eigengewicht. Zusammen mit ihrer enormen Wendigkeit, die durch den hohen Einschlagwinkel erzielt wird, ist das eine hervorragende Mischung, um die Arbeit reibungslos zu erledigen.
Platzmangel ist für den Elektro-Selbstfahrer kein Problem, das er nicht lösen könnte. Auf Hochregallagern, in engen Gassen oder Straßen in Altstädten mögen andere Selbstfahrer kapitulieren. Nicht dagegen der Elektro-Selbstfahrer. Durch eine geringe Durchfahrtsbreite brauchen sie nur wenig Platz, um effektiv arbeiten zu können. Es gibt Modelle, die durch genormte Türen passen. Daraus entstehen neben vielfältigen Einsatzmöglichkeiten auch Vorteile bei ihrer Lagerung. Seine Klasse zeigt der Elektro-Selbstfahrer auch beim Rangieren. Er kann ein Steiggewicht bis zu 25% erreichen, das entspricht 14°. Wegen seines tiefen Schwerpunktes geht es bei Schräglagen sogar bis zu einer Steigfähigkeit von bis zu 35% voran, das sind 19°. Auch das Thema Sicherheit wird beim Elektro-Selbstfahrer groß geschrieben. Das ist bei den Arbeitshöhen auch kein Wunder. Beim Einsatz mit Scheren arbeitet der Elektro-Selbstfahrer mit einem niedrigen Schwerpunkt. Scherenarbeiten werden durch einen Neigungsmesser überwacht. Bei Schräglagen, die die Sicherheit gefährden, werden die Funktionen des Fahrens oder Hebens eingestellt. So kann man getrost auch in großen Höhen arbeiten, ohne dass die Gefahr des Umkippens besteht.
