Arbeitskörbe für Krane

Ganz egal, ob es sich um Krane oder die Scherenarbeitsbühnen handelt, ob um die Anhängerbühnen, die LKW-Bühnen, die Gelenkbühnen oder die Hubsteiger dieser Welt. Sie alle wären unvollständig, wenn es ihn nicht gäbe. Gemeint ist der Arbeitskorb. Er ist die eigentliche Arbeitsplattform, wenn hoch oben gearbeitet wird und schwere Lasten gestemmt werden müssen. Von ihm aus werden Reparaturen durchgeführt, Wartungsarbeiten verrichtet, er kommt zum Einsatz, wenn Leuchtwerbung ausgetauscht werden muss oder an Hallendecken gearbeitet wird. Der Stoff, aus dem die Arbeitskörbe bestehen, ist meist Aluminium oder Kunststoff. Ihre Tragkraft beginnt bei 100 kg. Größere Körbe können Lasten bis 1000 kg wuchten.

Arbeitskörbe für Kräne dienen der Sicherheit bei Reparatur- und Wartungsarbeiten an hochgelegenen Gebäudeteilen, Krananlagen oder Deckenbeleuchtungen. Sie sind anders als die Arbeitskörbe für Gabelstapler, die nur Platz für einen Menschen bieten, aber für zwei Personen zugelassen sind. Zusätzlich finden auch Material und Werkzeug noch ausreichend Platz, was das Arbeiten erleichtert und Zeit spart. Die Rückwände bestehen zumeist aus Drahtgitter. Sie verfügen über Einfahrttaschen mit Abrutschsicherung, der sogenannten Steckbolzensicherung. Die Arbeitsplatten sind gegen Rutschgefahr gesichert, Werkzeugablagen sind eine Selbstverständlichkeit. Hochwertige Arbeitskörbe bestehen neben Aluminium oder Kunststoff häufig auch aus Edelstahl. Die Oberfläche von Arbeitskörben ist nicht selten hochwertig pulverbeschichtet. Als Personenkörbe in zweierlei Varianten denkbar. An Hubarbeitsbühnen sind sie in der Regel ein integrierter Bestandteil, der mit der Bühne verbunden ist. Für Krane präsentieren sie sich als Anbaugeräte. Abhängig davon, wo der Arbeitskorb gebraucht wird, kann er entsprechend der Maschine und der zu erfüllenden Aufgabe gewählt werden. Kranstaplern sind klare Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, Personen zu befördern. Auf Geräten mit Gabelzinken ist die Beförderung von Personen nämlich grundsätzlich ausgeschlossen. Es sei denn, es wird ein Arbeitskorb verwendet. Durch seinen Gebrauch wird die Möglichkeit eröffnet, auch Menschen nach oben zu bringen. Trotzdem ist Vorsicht geboten, denn die Bestimmungen über Personenbeförderungen sind von Land zu Land unterschiedlich. Es ist also ratsam, sich vorher genau darüber zu informieren, wie die Regelungen des Landes aussehen, in dem der Arbeitskorb Menschen tragen soll. So wird einem möglicherweise bösen Erwachen von Beginn an vorgebeugt. Es gibt Arbeitsbereiche, die besonders geeignet sind für den Arbeitskorb in Verbindung mit einem Kran. Kommissionsarbeiten auf höheren Regalebenen sind ein Beispiel dafür. Ein Kran mit Arbeitskorb zeigt sich sehr viel unkomplizierter als der Einsatz eines Kommissionierers oder einer Hubarbeitsbühne. Und kostengünstiger ist er darüber hinaus.

Häufig wird der Arbeitskorb auch bei Arbeiten an spannungsführenden Elektroleitungen verwendet. Dass umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen dabei nicht nur Vorschrift, sondern bei den Herstellern auch eine Selbstverständlichkeit sind, versteht sich von selbst. Arbeitskörbe, die für Arbeiten an Elektroarbeiten eingesetzt werden, verfügen dementsprechend über die vorgeschriebene doppelte Isolation gegen 1000 Volt. Um ihre Einsatzgebiete breiter zu fächern, sind Arbeitskörbe zum Teil drehbar. Im Arbeitskorb findet sich auch das Bedienerpult, das benutzerfreundlich und übersichtlich aufgebaut ist. Zur Ausstattung von Arbeitskörben gehören häufig Anschlüsse für Strom (230 Volt), Wasser und Luft. Und noch ein Punkt sorgt für effizientes und insbesondere sicheres Arbeiten im Korb: Kommt der Arbeitskorb einmal in Schräglage, nivelliert die Plattform des Korbes jede Bewegung, die zur Schräglage führt, zurück in die optimale Horizontale.